Insel Thassos
Thassos – die grüne Insel der Nordägäis,
liegt rund 12 Seemeilen südlich von Kavala und wird nicht ohne Grund als die grüne Insel bezeichnet. Besonders auf der Südseite reichen Pinienwälder bis ans Meer, ein seltener Anblick in der Ägäis. Dazu kommen glasklares, türkisfarbenes Wasser und hohe Berge.
Noch vor einigen Jahren galt Thassos als Geheimtipp für Bootstouristen. In den Sommermonaten ist die Insel inzwischen sehr beliebt geworden, dennoch hat sie sich viel von ihrer Authentizität und Ruhe erhalten. Die Dörfer sind klein, überschaubar und versprühen echten griechischen Charme, fernab großer Hotelanlagen.
Für Segler bietet Thassos sehr gute Anlaufmöglichkeiten. Rund um die Insel gibt es drei sichere Häfen:
- Limenas, der Hauptort und wichtigste Hafen der Insel
- Limenaria im Süden
- Kallirachi an der Westküste
Zusätzlich finden sich zahlreiche geschützte Buchten, die sich hervorragend zum Ankern – auch über Nacht – eignen. Ruhige Abende vor Anker, kristallklares Wasser und beeindruckende Natur machen Thassos zu einem attraktiven Ziel für Segler, die Erholung und authentisches Griechenland suchen.
Limenas (Thassos Stadt)
Limenas, der Hauptort von Thassos, ist ein lebendiger und abwechslungsreicher Hafenort. Rund um den Hafen finden sich zahlreiche Bars, Tavernen und Souvenirläden, dazu archäologische Ausgrabungen und ein antikes Theater – bemerkenswert vielseitig für einen Ort dieser Größe. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Die sauberen Sandstrände in und um Limenas sind gut besucht und daher weniger geeignet für Ruhesuchende, die abgeschiedene Buchten bevorzugen. Dafür bietet der Ort kurze Wege: Hafen, Strände, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß erreichbar, was Limenas besonders praktisch für Segler macht.
Der Hafen von Limenas bietet sichere Liegeplätze für Sportboote und Yachten. Angelegt wird in der Regel längs oder mit Bug zur Pier. Der Hafen ist gut geschützt und liegt zentral im Ort. Tavernen, Geschäfte und Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar. In der Hochsaison kann es belebt und voll werden.
Samothraki
Samothraki: Die wilde Insel der Nordägäis
Wer lieber abseits der Touristenmassen sucht, ist auf Samothraki genau richtig. Während das benachbarte Thassos für seine herrlichen Sandbuchten bekannt ist, präsentiert sich Samothraki als ein schroffes Paradies für echte Naturfreunde.
Die Insel ist ein Ort der Kontraste. Statt karger Landschaften erwarten dich hier gewaltige Bergmassive, dichte Wälder und versteckte Wasserfälle. Über allem thront der Berg Fengari, der höchste Gipfel der Ägäis. Er verleiht der Insel eine wilde, ungezähmte Atmosphäre, in der die Zeit ein bisschen stillzustehen scheint.
Was macht Samothraki so besonders?
- Die Vathres: In üppigen Wäldern verborgen, findest du zahlreiche Flussläufe mit natürlichen Felsenpools und Wasserfällen, die zum Baden in kristallklarem, kaltem Süßwasser einladen.
- Unberührte Natur: Ein Mekka für Wanderer und Entdecker, Platanen- und Eichenwälder und ein 1600 Meter hoher Berg zum besteigen.
- Authentischer Geist: Keine großen Resorts, kein Massentourismus. Stattdessen erwarten dich kleine Bergdörfer, wildlebende Ziegen und eine ursprüngliche Athmosphäre
Wichtige für Segler & Entdecker
Samothraki ist eine raue Insel, und das spiegelt sich auch an ihrer Küste wider. Da das Wasser sehr schnell tief wird und auch im sommer manchmal starke Winde wehen können, gibt es nur wenige sichere Ankerplätze.
Wichtiger Hinweis: Der einzige sichere, wetterfeste Hafen der Insel ist Kamariotissa.
Nutze den Hafen als deine Basis, um die Geheimnisse der Insel zu erkunden. Am besten mietest du dir ein Auto oder ein Motorrad, um flexibel die Sehenswürdigkeiten von Samothraki zu erkunden.